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Lhotzky + Partner Ing. Gesellschaft mbH Pillmannstraße 29a 38112 Braunschweig
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Tel.: 0531 / 23 77 94 - 0 Fax: 0531 / 23 77 94 - 81
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In-situ-Meßverfahren zur Grundwasserqualitätssicherung
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- Beobachtung des Grundwassernetzes
- Altlastenerkundung
- Deponiekontrolle
- Kosteneinsparung durch Substitution oder Reduzierung des Umfangs von Pumpbeprobungen und den daraus resultierenden umfangreichen Analysen
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Bei der Profilvermessung (Milieusondenmessung) werden in situ die elektrische Leitfähigkeit, die Temperatur sowie der pH-Wert bzw. das Redoxpotential vertikal über die Tiefe eines Wasserkörpers aufgenommen. Es lassen sich dadurch eng begrenzte Schadstoffahnen im verfilterten Bereich einer Grundwassermeßstelle lokalisieren.
Die Meßeinrichtung besteht aus einer kombinierten Milieusonde, einer 100 m bzw. 200 m Kabeltrommel mit Halterung für den Datenlogger, einem Dreibein mit Umlenkrolle sowie einer Längenmeßeinrichtung. Die Milieusonde ist aus einer kombinierten Leitfähigkeits-/Temperatursonde und einem pH-Vorverstärker aufgebaut, der entweder mit einer pH-Elektrode oder einer Redox-Elektrode versehen wird. Um starke Verwirbelungen beim Befahren der Meßstelle zu vermeiden, besitzt die Sonde einen geringen Durchmesser von nur 30 mm. Es ist somit auch ein Einsatz in 2 Zoll Grundwassermeßstellen möglich.
Im Gelände wird der Grundwasserspiegel mit der Milieusonde anhand des Leitfähigkeitswertes angefahren. Die Aufnahme der Leitparameter Lf/T/pH erfolgt mit einem äquidistanten Meßpunktabstand (z.B. 25 cm). Die Meßwerte sowie die aktuelle Meßtiefe werden mit einem Datenlogger aufgezeichnet. Die Messung kann noch im Gelände mit einem Notebook ausgewertet werden.
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Parameter
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Meßbereich
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Auflösung
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Lf
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0 - 400 µS/cm
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0,1 µS/cm
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Lf
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0 - 4000 µS/cm
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1 µS/cm
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Lf
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0 - 40000 µS/cm
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10 µS/cm
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pH
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pH 2 - pH 12
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pH 0,01
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T
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0 - 40°C
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0,01°C
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Die gespeicherten Profilvermessungsdaten werden über ein Datenverarbeitungsprogramm ausgewertet. Die Darstellung der gemessenen Werte der Leitparameter über die Tiefe erfolgt als Tabelle und als Tiefenprofilgrafik. Diese Tiefenprofile dienen auch zur Gegenüberstellung mit den geologischen Profilen, so daß eine genaue Schichtzuordnung getroffen werden kann.
Die Aus- und Bewertung der Profilvermessung ist die Voraussetzung für den weiteren Verfahrensschritt der gezielten, tiefenabhängigen Schichtbeprobung in den auffälligen Bereichen der zu untersuchenden Grundwassermeßstelle.
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- Kosteneinsparung durch Substitution oder Reduzierung des Umfangs von Pumpbeprobungen und den daraus resultierenden hohen Analysekosten
- Erkundung der räumlichen und zeitlichen Variation der Grund- und Oberflächenwasserbeschaffenheit (z.B. in Grundwassermeßstellen, Brunnen, Teichen, Seen)
- Erkundung von horizontalen Drainagesystemen (z.B. horizontale Brunnen, Felddränagen, Kontrolldrainagen in und unter Deponien sowie anderen Bauwerken)
- Ermittlung der Ansatzpunkte für die gezielte, tiefenabhängige Schichtbeprobung
- Überwachung gefährlicher und gefährdeter Standorte (z.B. langfristigen Deponiestandortüberwachung, Sicherung von Trinkwassergewinnungsbrunnen)
- Begutachtung und Bewertung von neu erstellten bzw. alten Grundwassermeßstellen und Brunnen
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Ihre Ansprechpartner für die Profilvermessung
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