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Dieses neue Meßprinzip wurde entwickelt, um alle Arten von ober- und unterirdischen Profilen und ihre durch Umgebungseinflüsse bedingten zeitlichen Variationen in der Höhenlage zu untersuchen. Die hydrostatische Linienvermessung basiert auf der diskontinuierlichen Messung des hydrostatischen Drucks zwischen vordefinierten, äquidistanten Punkten (z.B. alle 10 oder 25 cm) in einem entlang des Profils installierten Meßschlauches und einem Referenzniveau. Die PE-Ummantelung des speziell entwickelten Setzungsmeßrohres dient als Schutz für mehrere innenliegende Meßschläuche und ein Signalkabel. Das Setzungsmeßrohr wird zur Zeit in Längen bis zu 300 m bei einem Durchmesser von 20 mm gefertigt.
Die technische und elektronische Ausrüstung der Meßeinrichtung ist in einem kompakten, transportablen Alukoffer untergebracht, der an das Ende der Meßstrecke angeschlossen wird. Nach dem Start der Messung wird der Meßschlauch automatisch in vorwählbaren Teilstrecken mit entgastem Wasser gefüllt. Ist ein Inkrement gefüllt, wird mit einem Druckaufnehmer die hydrostatische Druckhöhe zwischen dem momentanen Meßpunkt und dem Bezugsniveau gemessen und mit einem Datenlogger digital gespeichert. Der Meßvorgang wird vollautomatisch weitergeführt bis ein Sensor das Erreichen des Meßendpunktes signalisiert.
Nach Abschluß der Messung wird das Wasser ebenfalls vollautomatisch wieder aus der Leitung herausgepumpt und der Meßkoffer anschließend abgekoppelt. Das Meßrohr verbleibt in diesem Zustand bis zur nächsten Messung.
Sind entlang des Meßprofiles deutliche Temperaturänderungen zu erwarten, so ist es sinnvoll den Temperaturverlauf entlang der Meßstrecke zu erfassen, um temperaturabhängige Dichteänderungen des Wassers kompensieren zu können.
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