Hydrostatische Linienvermessung

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Verfahren zur Setzungsüberwachung an
langen unzugänglichen Profilen

 

  • Aufnahme von Höhenprofilen nach dem hydrostatischen Meßprinzip
  • Setzungsüberwachung von ober- und unterirdischen Profilen
  • PE-ummanteltes Meßsystemkabel (d=20 mm) verlegbar über große Entfernungen (z.B. 500 m) und in wechselnden Richtungen
  • Vollautomatische periodische Ermittlung der Höhenlage des Meßsystemkabels in vorwählbaren Abständen (z.B. 10 cm oder 25 cm)
  • zeitgleiche automatische Datenerfassung an mehreren Meßlinien

 

anwendungsbeispiellinie1

 

Hydrostatische Linienvermessung an horizontalen Profilen

 

funkprinzip300

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Dieses neue Meßprinzip wurde entwickelt, um alle Arten von ober- und unterirdischen Profilen und ihre durch Umgebungseinflüsse bedingten zeitlichen Variationen in der Höhenlage zu untersuchen. Die hydrostatische Linienvermessung basiert auf der diskontinuierlichen Messung des hydrostatischen Drucks zwischen vordefinierten, äquidistanten Punkten (z.B. alle 10 oder 25 cm) in einem entlang des Profils installierten Meßschlauches und einem Referenzniveau. Die PE-Ummantelung des speziell entwickelten Setzungsmeßrohres dient als Schutz für mehrere innenliegende Meßschläuche und ein Signalkabel. Das Setzungsmeßrohr wird zur Zeit in Längen bis zu 300 m bei einem Durchmesser von 20 mm gefertigt.

Hydrostatische Linienvermessung 2008 kleinDie technische und elektronische Ausrüstung der Meßeinrichtung ist in einem kompakten, transportablen Alukoffer untergebracht, der an das Ende der Meßstrecke angeschlossen wird. Nach dem Start der Messung wird der Meßschlauch automatisch in vorwählbaren Teilstrecken mit entgastem Wasser gefüllt. Ist ein Inkrement gefüllt, wird mit einem Druckaufnehmer die hydrostatische Druckhöhe zwischen dem momentanen Meßpunkt und dem Bezugsniveau gemessen und mit einem Datenlogger digital gespeichert. Der Meßvorgang wird vollautomatisch weitergeführt bis ein Sensor das Erreichen des Meßendpunktes signalisiert.

Nach Abschluß der Messung wird das Wasser ebenfalls vollautomatisch wieder aus der Leitung herausgepumpt und der Meßkoffer anschließend abgekoppelt. Das Meßrohr verbleibt in diesem Zustand bis zur nächsten Messung.

Sind entlang des Meßprofiles deutliche Temperaturänderungen zu erwarten, so ist es sinnvoll den Temperaturverlauf entlang der Meßstrecke zu erfassen, um temperaturabhängige Dichteänderungen des Wassers kompensieren zu können.

 

Systemschlauchtypen

systemschlauchtypen02

 

Anwendungsbeispiele

 

  • Setzungsüberwachung von Bauwerken aller Art  (Brücken, Tunnel, Ver- und Entsorgungsleitungen, Dämme, Straßen, Gebäude, Drainagesysteme)
  • Deformationsuntersuchungen
  • Setzungsüberwachung an der Deponiebasis oder Abdeckung
  • Setzungsprognosen für Hausmülldeponien
  • Überwachung des Setzungsverlaufs bei Vorballastierungen
  • Setzungsüberwachung an Offshore-Bauwerken

 

Vorteile

 

  • vollautomatisches System im Ein-Mann-Betrieb
  • Meßschlauch mit geringem Durchmesser (20 mm) und großer Meßlängen ( 500 m) bei beliebigem Meßprofilverlauf
  • simultane Messung mit mehreren Geräten durch nur einem Meßingenieur
  • minimierte Personalkosten
  • Meßauflösung 0,001 m, Meßunsicherheit  < 0,01 m

 

Referenzen und Downloads

 

  • entnehmen Sie bitte unserer Referenzliste
  • in unserem Downloadbereich finden Sie eine ganze Reihe von
    Systembeschreibungen, Veröffentlichungen und Präsentationen zum Thema

 

Praxisbeispiele zur hydrostatischen Linienvermessung

 

 

Ihre Ansprechpartner für die hydrostatische Linienvermessung

 

Kurt Lhotzky
Georg Friedl